Bunte Mischung

Hier kommt alles rein, was sonst keinen Platz findet.

Social Media ist Kacke!

Einfach abschalten den Quatsch...

Nahezu jeder Schlaumeier weist auf die Wichtigkeit von Social Media Kanälen, wie Facebook, Instagram, Twitter etc., als Werbetool hin. Jeder Blogger nutzt diese Kanäle auch zweifelsfrei, um den eigenen Blog und Beiträge zu pushen. Bringt das aber eigentlich etwas?

 

Ich habe bisher auf starkes Engagement verzichtet und kann mit folgenden Followerzahlen aufwarten:

 

Facebook privat: 166 - „Freunde“ (die kenne ich fast alle persönlich)
https://www.facebook.com/wolfgang.rossbach

 

Facebook Fanseite „Motorrad-Blogbuch“ : 159 (davon kenne ich einige)
https://www.facebook.com/motorradblogbuch

 

Twitter Account „Blogbuch“: 181 Follower
https://twitter.com/Moto_Blogbuch

 

Instagram Account Blogbuch: 72 Abonnenten
https://www.instagram.com/motorrad_blogbuch/

 

Das ist jetzt nicht allzu viel, aber wie gesagt wurde von diesen Personen keine gekauft und auch sonst keine Werbeaktion gefahren.  Und ja, einige Blogartikel, werden tatsächlich nach Werbung auf diesen Kanälen angeklickt. Fachpublikum halt, aber sonst?  Totentanz.

 

Wofür ist das alles eigentlich da? Es wird nichts mehr/wenig geliked, wenig geteilt, keine „Einladungen“ angenommen. Also was soll der Quatsch.

 

Das scheint sich selbst überholt zu haben, private Infos gibt es scheinbar kaum noch.

 

Ergebnis: Abstellen den ganzen Mist (Blogs kann man ja über RSS folgen)

 

Ganz schwach wird es, wenn man,  wie ich ein neues Business (www.bagflip.de) ins Rollen bringen möchte. Von meinen guten Facebook Freunden haben ca. 40 Personen die Seite (www.facebook.com/bagflip) geliked, ca. 4 waren so nett, die Seite zu teilen. Frechheit!

 

Von meinen 180 Twitter Followern waren zwei (!) zu einem „Retweet“ bereit. Erbärmlich!

Ist das wirklich zuviel verlangt. Ich bin echt genervt über so ein Verhalten.

 

Wir reden hier übrigens von einem upcycling Produkt, das in Deutschland gefertigt wird. Taschen. Also nichts was einem wehtut. Schlimstenfalls findet man die Idee doof oder überflüssig, aber bricht man sich dann einen ab, wenn man teilt, retweetet, liked?

 

Wenn es selbst für Freunde, Follower, Abonennten, Fans zu schwer ist, jemanden (einen Freund) durch einen einfachen, kostenlosen Klick zu unterstützen, dann haben diese Kanäle für mich ihren Sinn verloren, dann scheinen sie wirklich nur noch zur Befriedigung der eigenen Neugier zu dienen.

 

Das letztendlich die meisten Leute die Infos (Aufforderungen zum Teilen, Liken etc) erhalten, stelle ich bei persönlichen Gesprächen fest: „Na, wie läuft dein neues Business?“.

Tja, was soll ich dazu noch sagen...

 

Resultat. Es könnte so einfach sein, ist es aber nicht.

Wie steht ihr zu Social Media Kanälen und ihrem Sinn? Freue mich über Kommentare!

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Alpenstrassenführer - Der Denzel

Ein Buchtipp:

HMT - DFie Hamburger Motorrad Tage

Heute melde ich mich nur kurz mit einer kleinen Buchvorstellung. Viele von euch mögen dieses Buch schon kennen, wir sind durch einen Tipp darauf aufmerksam geworden. Es geht um das Standardwerk in der Planung von Touren durch die Alpen:

 

Der grosse Alpenstrassenführer – kurz „Der Denzel“

 

Der Denzel erschien zum ersten Mal 1956 und hat sich zu recht als großartiges Planungsutensil für Alpentouren, unter Anderem mit dem Motorrad, gemacht. Bei unserer Tour durch Savoien/Frankreich im letzten Jahr, haben wir viele Berge und Touren bei Alpenrouten.de (www.alpenrouten.de) gefunden. Dies ist sicherlich auch eine tolle Ressource, wenngleich der Denzel in Buchform auch richtig viel zu bieten hat.

 

Mittlerweile gibt es das Buch in der 26. Auflage. Auf über 600 Seiten findet ihr hier wohl alle anfahrbaren Berge in den Alpen, also in Österreich, Frankreich, Italien, der Schweiz und mehr.

Alles sehr gut und übersichtlich in einzelne Regionen aufgeteilt. Weiterhin werden die einzelnen Berge und Pässe in Schwierigkeitsgrade von SG1-SG5 eingeteilt, was bei der Planung sehr hilfreich ist. Selbstverständlich werden auch Angaben zu Höhen und Steigungen und Strassenprofil gemacht.

 

Diverse schöne Fotos, Wegbeschreibungen, Übersichtskarten und Beschreibungen von Anfahrten und Pässen geben ein stimmiges Gesamtbild ab. Ich glaube, hier sind alle Berge drin?!

Strassenkarten, Fotos, Beschreibungen
Der Denzel von innen

Preis und so...

Man merkt, im Denzel steckt viel Erfahrung, dass Buch wirkt aufgeräumt und übersichtlich.

Wir sind Fans.

 

In der Vorbereitung des nächsten Urlaubes wird sofort das Fernweh geweckt. Das Buch lädt zum schmökern ein und verkürzt die Zeit, bis die vorgeschlagenen Berge live befahren werden können.

Grosser Alpenstrassenführer, erschienen im Denzel Verlag
624 Seiten, 26. Auflage, erschienen Juni 2016
Über 700 Hochstrassen für Motorrad und Auto
Preis: € 49,90

So sieht er aus:

Ausserdem:

 

Im Denzel Verlag sind ausserdem einge Bücher für Motorrad Touren (Westalpen/Ostalpen etc.) erschienen, die wir jedoch noch nicht getestet haben.

Tipp: Wir haben unseren Denzel bei ebay erstanden. Hier werden gelegntlich Rückläufer oder Bücher mit leichten Fehlern angeboten. Das war dan viel preiswerter.

 

 

 

http://www.denzel-verlag.de/

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung des Denzel Verlags/Harald Denzel

 

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Der "Liebster Award"

Klasse, endlich auch mal gewonnen! ;-)

Nicki und Moe vom moppedhiker.de (http://www.moppedhiker.de) haben uns für den Liebster Award nominiert. Danke. Ganz gut eigentlich, wenngleich man keinen Pokal oder ähnliches bekommt.

Es geht um die Vernetzung von Blogs, aber auch darum, dass ihr als Leser neuen Lesestoff entdeckt.  Finde ich gut.
Durch 11 Fragen könnt Ihr die Leute, die hinter den Blogs stehen ein wenig kennen lernen.


Halten wir uns nicht lange auf und seht selbst, was die Beiden uns für Fragen gestellt haben:

CRF250l in Schleswig Hoslstein

Moppedhikers Fragen an uns:

1. Warum bloggst du?

Zuerst dachte ich, dass alles rund um`s Motorradhobby verbloggt werden muß und soll. Mittlerweile ist es eine tolle Möglichkeit unsere Abenteuer mit anderen zu teilen und selbst in Erinnerung zu behalten. Wo sonst gibt es eine so tolle Sammlung aus Texten, Infos , Fotos und Filmchen?

2. Was unterscheidet dich von anderen Bloggern?

Nichts oder wenig. Also ich meine jeder Blogger gestaltet seinen Blog individuell. In dieser Unterschiedlichkeit liegt natürlich auch die Normalität aller Blogger. Klar, oder?! Nicht?
Ich habe mir auf jeden Fall abgewöhnt zu schreiben, um zu schreiben - Also z.B. der 1.000 Bericht oder Hinweis auf die ultraleichte 199kg GS von Touratech schreibe ich nicht.
Das sollen die "langweiler Motorrad Zeitschriften" machen.

3. Zelt oder Hotel?

Ganz klar Hotel! Zelt ist einfach ekelig. Schon der Aufbau nach 12 Stunden auf dem Mopped. Eun Greuel. Kein Platz, kein Klo...wer will denn so einen Quatsch?! Also wenn`s sein muß, ok. Dem Abenteuer zu liebe. Die Kasse freut sich natürlich auch. Und wenn es regnet ist es auch ganz gemütlich. Und morgens ist man gleich in der Natur. Ok, doch Zelt. Manchmal.

4. Natur oder Städte?

Natürlich Natur. Da sind die Erlebnisse einmaliger, umwerfender. Wenn wir übrigens mal Städte angucken (z.B. Prag) zelten oder wohnen wir ausserhalb. Die Stadt wird dann mit Bus und Bahn besucht. So ist es echt stressfrei.

5. Was ist für dich die beste Art zu reisen?

Wie meinst Du das? Mit dem Mopped natürlich. Mit viel Zeit und Geld und Sonnenschein :-D
Ach, jede Art zu Reisen ist irgendwie klasse.

6. Was würdest du als Erstes machen, wenn du 1000€         gewinnst?

Mit meinem Anlageberater sprechen und riesige Mengen an Gold und VW Aktien kaufen. Weiterhin würde ich einen Teil spenden, ein Haus bauen und mir klappbare Endurospiegel kaufen. Den Rest würde ich unter dem Bett bunkern.

7. Wohin ging deine erste große Reise?

Mit dem "Tramper Monats Ticket" der Deutschen Bahn einen Monat durch Deutschland, nach Basel und Strassburg. Ich und mein Kumpel Clemens waren weit entfernt von volljährig und das ganze war ein Monsterabenteuer. Das meine Eltern das erlaubt haben...

8. Was war dein skurrilstes Reiseerlebnis?

Skurril waren mitunter die Übernachtungmöglichkeiten in Tschechien. Aber etwas richtig derbes fällt mir gerade nicht ein...

9. Südamerika oder Kanada?

Kanada reizt mich überhaupt nicht. Dann schon eher Südamerika. Hier gibt es viele "Meilensteine" für Motorrad Reisende.

10. Welches Buch hast du als letztes gelesen?

Der Goldene Handschuh von Heinz Strunk. Also da hat der Heinz wirklich einen raus gehauen. Toll geschrieben. Literarisch, aber auch leicht und fesselnd. Auch ekelig, irgendwie. Ich kenne ja den "Goldenen Handschuh", hab da schon Bier getrunken und Musik gemacht und habe den Eindruck, dass der Strunk dort auch aus Recherchegründen den einen oder anderen Abend gesessen hat. Zur Mitte des Buches zieht es sich auch mal, aber insgesamt ein tolles Werk. Empfehlenswert!

11. Welcher Blog sollte mehr Beachtung bekommen?

Muß ich noch überlegen...Eigentlich jeder der sich Mühe gibt.

Die Nominierten sind:

Klausmotorreise

Klaus hat eine schöne Seite mit ganz viel Themen  rund um das Reisen mit dem Mopped. Ein Besuch lohnt sich definitiv!

Handwaschpastenblog

Ganz bunt und gut berichtet Ernie Trölf über diverse Spielarten des Motorradhobbys.
Come on Trölf!


Motorrad Kulturreisen

Schöne Seite, gefüllt mit Reiseberichten aus ganz Europa.

Mr. Transalp

Mr. Transalp liefert Geschichten rund um die Honda Transalp und CRF250L .


Die Regeln für die nominierten Blogs:

  • Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog in deinem Artikel.
  • Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere 3 – 11 weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.
  • Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Unsere Fragen an Euch:

 

1. Schreibst Du Deinen Blog hauptsächlich für Dich oder möchtest Du andere Menschen informieren?

2. Mit wem (z.B. Promi) würdest Du gerne einmal ne Moppedtour unternehmen?

3. Welches Motorrad fährst Du?


4. Wie würde sich der ultimative Lobgesang auf Dein Motorrad anhören?

5. Wohin würdest Du gerne mit dem Motorrad fahren, Dein Traumziel?

6. Welcher Song kommt Dir in den Sinn, wenn Du dem Sonnenuntergang entgegen fährst?

 

7. Gäbe es für Dich eine Alternative zum Motorrad?


8. Verleihst Du Dein Motorrad?

9. Dein kreativstes Gericht auf dem Gaskocher?

10. Was ist Dein Special Gegenstand auf Reisen (z.B. Taschenmesser)?
 

11. Macht der Liebster award Deiner Meinung nach Sinn?

Viel Spaß!

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Über die Anden bis ans  Ende der Welt

Worum gehts?

Über die Anden bis ans andere Ende der Welt
Mit freundlicher Genehmigung des Dumont Verlages

Im Winter „lese ich ja lieber Motorrad“, als das ich fahre. Meine Gattin schenkte mir glücklicherweise den Reisebericht „Über die Anden bis ans Ende der Welt – 8.000 Kilometer Motorrad extrem“ zu Weihnachten.

 

Bei Thomas Aders Werk handelt es sich um ein persönliches Tagebuch, das zur seiner ARD Dokumentation eines Motorradabenteuers von Peru nach Feuerland erschienen ist.

Thomas Aders, der als Korrespondent der ARD in Südamerika arbeitete, unternahm diese abenteuerliche Tour mit einem „Local Guide“, der sicherlich auch dafür sorgte, dass die interessantesten und spannendsten Orte auf dieser Route angesteuert werden konnten.

 

Nicht verschweigen sollte man allerdings auch, dass ein Team von insgesamt ca. 12 Personen an den ARD Aufnahmen beteiligt waren.

Also fette Produktion mit Jeeps und riesigen Kamerakränen und allem dazugehörigen Pipapo, wie wir es von "longway round" kennen.

Man könnte sagen, dass ich als GEZ Zahler und (ihr natürlich auch) die Reise/Dokumentation finanziert haben ;-)

 

Dafür bekommen wir aber auch etwas: Einen schönen und interessanten Bericht über einen für mich relativ unbekannten Kontinent. Als besonderen Bonus für mich und zufällig, las ich das Buch zu dem Zeitpunkt, als die Dakar Rallye stattfand.

Die im Buch beschriebene Tour nimmt zum Teil die gleiche Route, wie dieses sagenumwobene Rennen. Ich hatte zum Beispiel noch nie etwas über den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Erde gehört. Wie doof von mir... Schwups, las ich Thomas Aders Bericht über seine Überquerung und verfolgte parallel Matthias Walkner, einen österreichischen Motorradfahrer, bei seinen Versuchen diese Etappen der Dakar Rally unbeschadet zu überstehen. Das war spannend und unterhaltsam zugleich.

Warum es sich lohnt das Buch zu lesen:

Thomas Aders ist in erster Linie Journalist und nicht Motorradfahrer. Und das merkt man diesem Buch an, denn es ist hervorragend geschrieben und angenehm zu lesen. Aders hat einen schönen Schreibstil, der oft zum Schmunzeln anregt. Das macht Spass. Der Mann weiss wie man schreibt, und liefert mit seinem Werk eine tolle stilistische Alternative zu vielen Reiseberichten, die von „reinen“ Motorradreisenden zusammengezimmert werden. Diese Bericht wo sich die eigenen Gehirnwindungen verdrehen und man lieber Fotos der jeweiligen Reise betrachten würde, es dann aber doch liest, weil Motorradreiseberichte immer gut sind ;-)

Bei über die Anden bis ans Ende der Welt handelt es sich sozusagen um ein richtiges Buch. Eine schöne Bettlektüre o.ä.

Was steht drin?

In der Hauptsache ging es dem Team ja darum einen Filmbericht über ihre Reise zu machen. Dies beinhaltet, dass möglichst schöne, spektakuläre Bilder erstellt werden sollten. Dementsprechend wurde wohl auch die angesteuerten Ziele ausgewählt (was dem Buch aber keinesfalls schadet).

Peru, Bolivien, Chile, Feuerland – So lautet die Route dieser 8.000 Kilometer langen Reise, die die beiden Protagonisten auf zwei Honda Falcons (250 ccm) unternahmen. Thomas Aders ist ein Südamerika Fachmann und so erfährt man viel über die Kultur, die Menschen, die besonderen Plätze und das Leben in Südamerika (zumindest an der Westküste). Für jemanden wie mich. Der noch nie diesen Kontinent besucht hat und wenig über diese Länder weiss, ist die Lektüre eine wirkliche Bereicherung gewesen. Es geht auch um Sandsurfen, catchende Frauen, Männer die einen Berg weiss anmalen u.v.m.

Klingt gut, oder?

Gegen Ende wird das Buch für mein Empfinden ein wenig schwächer. Vielleicht war der Autor erschöpft oder er musste einen neuen Job antreten ;-)

Fazit

Ein absolut lesenswerter Reisebericht für alle Motorrad Reisenden und Südamerika Interessierten. Kaufen, Lesen, Spass haben.

 

Erschienen 2013 bei Dumontreise.

303 Seiten

Taschenbuch - € 14,90

 

 

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Gebrauchtpreisirrsinn!

Kann das wahr sein?

Honda CRF250L
Da ist sie-Die neue CRF250L

Endlich geht es wieder los! Aber tut mir leid, ich muss motzen! Warum? Es geht um die Preise für Gebrauchtmotorräder (und hierbei besonders um die für die alten Gurken). Ich meine das kann doch alles nicht wahr sein. Wer hat sich diese inflationäre Preistreiberei ausgedacht? Ihr tut Euch doch selbst keinen Gefallen damit, denn auch für Euch sind die gebrauchten Bikes schweineteuer, es sei denn Ihr kauft ausschliesslich Neufahrzeuge.

 

Ich finde es wirklich unglaublich! Ich gucke mir eine alte Möhre mit 60.000 Kilometern an, der optische Zustand ist ganz ok, naja hier und da ist die Verkleidung in Eigenregie repariert und mit einer Spraydose lackiert worden. Der Verkäufer gibt mir zu verstehen, dass die Möhre gerade mal eingefahren ist und noch gut und gern 100.000 – 200.000 Kilometer laufen wird. Wer`s glaubt... Ich weiß selbst, dass die schwarze klebrige Brühe, die aus dem Motor läuft mich nicht beunruhigen muss-kann ich ja nachfüllen. OMG! Der ganze Eisenhaufen wird dann € 2,50 unter Neupreis angeboten.

Nee, will ich nicht, kannste behalten!

Meine Transalp - Teuer, aber ok!

Meine Transalp habe ich auch eher teuer erstanden. Hier kann ich aber noch die Gründe nachvollziehen, warum das Preisniveau relativ hoch war. Die Kiste war gerade mal 17.000 Kilometer gelaufen, sah aus wie neu, keine Kratzer oder so, alle Inspektionen durchgeführt , diverse Zubehörteile (inkl. originalem Kram dazu) und natürlich vom Händler mit Gewährleistung. Dafür muss man bezahlen und da habe ich auch nichts dagegen. Das ist in Ordnung.

Ich bin echt sauer!

Was mich aber auf die Palme bringt ist meine Suche nach einer kleinen Enduro- oder Crossmaschine. Da gibt es die schönsten Teile von Honda (XL250), Kawasaki (Klx), Suzuki (Drz400/Dr 350), aber natürlich auch KTM, GasGas, Husqvarna etc. bieten feinste Modelle an.

Erstmal ist es nun so, dass diverse „Crosser“ keine Strassenzulassung haben. Ok, da kann man vielleicht etwas machen, habe ich mich aber nicht drum gekümmert, da die Teile eh oft um die 4.000 Euro kosten und mir das viel zu teuer sind. Wenn ich das schon immer lese: Kolben vor 2 Stunden gewechselt, Motorrad erst 5 Bh (Betriebstunden) gelaufen. Da scheint man mehr zu schrauben, als sonstwas. Nix für mich.

 

Generell ist es ja eh so, dass man davon ausgehen kann, dass mit Enduros in ihrem Leben ganz anders umgegangen wird, als mit Strassenmaschinen. Die werden über Wiesen und Waldwege gejagt, durch Wälder getreten, ruckeln über Baustämme, ständig auf die Seite gelegt und kaputt gekuppelt. Also ziemliche Belastungen.

Wenn ich dann lesen, dass jemand für eine 1987er Klx ca. 2.000 Euro haben will, haut es mich um (die Reifen bei diesen Kisten sind dann auch bei ca. 10% und müssen getauscht werden, was man eh machen muss, da der TÜV schon seit 4 Jahren abgelaufen ist))!

Nicht alle Latten am Zaun, oder was?

Anderes Angebot bei ebay Kleinanzeigen: Suzuki DRZ 400 von sonstwann für nur 2.400 Euro – allerdings mit Kolbenfresser (vermutlich). Hä? Gehts noch? Das muss man sich einmal vorstellen diese ganzen verranzten Kisten aus den 80er und 90er Jahren sollen zw. 2.000-3.500 Euros kosten. Nee, ohne mich. Ersatzteile gibt es wohl auch nicht mehr so richtig und optisch sehen die oft aus, wie durch den Fleischwolf gedreht. Diese Preise gehen mir auf den Zeiger. Da mach ich nicht mit.

Was tun?

Alternativ bleibt immer noch eine 250er KLX, Baujahr 2010 oder 2011, mit 2.500-5.000 Kilometern gelaufen. Sieht zwar nicht so cool aus, wie eine alte Crosse, egal. Die bekomme ich sogar vom Händler zw. 2.500 und 3.000 Euro und das erscheint mir dann schon wieder realistisch. Nur 500 Euro mehr für einen fast neuen Hobel. Jetzt muss es jeder merken, die alten Kisten sind überteuert.

 

Vielleicht reiche ich demnächst eine Online-Petition für eine Preisbindung bei gebrauchten Moppeds ein!? Seid Ihr dabei? :-)

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Interview bei "einfach nachgefragt"

Uschi und Rossi berichten von Ihrem Hobby

Hallo liebe Leute!

 

So langsam geht es hier wieder los! Ich hoffe, Ihr seid gut im neuen Jahr angekommen!?

Für alle die zur Zeit Winterpause machen:

So lange dauert es nicht mehr, dann geht es wieder los!

 

Wie im Dezember Post geschrieben habe ich schon diverse Themen in Vorbereitung. Mit der Sortierung dieses Blogs hänge ich noch etwas. Vielleicht muss ich das ganze auch in Richtung Wordpress o.ä. auslagern. Mal sehen.

Das Blogbuch wird interviewt

einfach gefragt.com

 

Marten Holzinger hat eine schöne Seite gebaut, auf der der Menschen zu deren Hobbys, Leben, Reisen etc. befragt. Im Interviewstil werden so Infos aus erster Hand an die Leser weitergegeben. Auf diese Art und Weise sind mittlerweile an die 200 Interviews zusammen gekommen. Das Projekt ist in folgende Bereiche gegliedert:

 

-Auswandern

-Berufe

-Betreiber/Moderatoren von Webseiten

-Erfahrungen

-Hobby

-Menschen

-World Wide Web

 

Lesenswert

 

Ich habe zwar bisher nur auf der Seite gestöbert, aber ich finde es sind viele tolle, interessante und informative Interviews dabei herausgekommen.

 

Hier gehts zur Seite und natürlich zu unserem Interview:

 

http://einfachgefragt.com/

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#motwunschBu

Was wünsche ich mir für mein Hobby?

03 Dez 2014 - Ein Nachtrag am Anfang:

 

Eine tolle Aktion, an der 20 Blogger teilgenommen haben. Eine Linkliste zu den anderen lesenswerten Blogs findet Ihr hier:

 

https://griesgram999.wordpress.com

 

Bloggerkollege Griersgram999 bat um folgendes:

 

"Ich möchte Dich bitten am 1. Dezember 2014 einen Blogbeitrag, mit Deinen Wünschen an die Motorradwelt zu veröffentlichen."

 

Hier mein Beitrag: #motwunsch

Ein Wunsch

 

Es gibt gar keine andere Möglichkeit. Nur EIN Wunsch ist für uns Motorradfahrer wirklich möglich. Es ist: tatatata... Der autofreie Sonntag. Was könnte uns glücklicher machen? Nichts!

 

Einige von Euch werden sich ja noch erinnern, am 25.11.1973 war es soweit. Die Ölkrise schenkte uns diesen autofreien Tag. Nahezu alle Autos durften an diesem Sonntag nicht fahren. Motorräder allerdings auch nicht. Dies wäre bei meinem Wunsch natürlich anders.

 

Freie Fahrt für alle Moppeds.

 

Schluß mit der Angst vor irgendwelchen Irren, die unser Leben riskieren. Wie schön wäre es über eine Landstrasse zu cruisen, vielleicht etwas schneller als mit 70km/h und ohne das Gefühl, dass ein lustig pfeifender Landwirt seinen Traktor, ohne Rücksicht auf Verluste, aus einem Feldweg auf die Strasse schiebt.

 

Stellt Euch das mal vor!

 

Auch Großstädte haben ihren Reiz. Hier gibt es soviel zu entdecken, besonders wenn man sich auch mal umschauen kann und nicht damit rechnen muss, dass man von einem sms tippenden Fahranfänger abräumt wird. Stellt Euch das einmal vor: Keine Spurwechsel ohne das in Mode gekommene „Nichtblinken“, keine plötzlichen und überraschenden Wendemanöver von Autos (am liebsten bei duchgezogener Linie), keine Kisten, die aus einer Parklücke schiessen.

Ja so, genau so könnte uns das Spass machen.

Die Heizerfraktion könnte dann ja auf der Autobahn Stulle geben.

Die Glücklichen in bergigen und hügeligen Regionen könnten entspannt die Serpentinen hoch- und runterfahren, ohne nach jeder zweiten Kurve mit 5 km/h ausgebremst zu werden. Das könnte Spass machen.

Gut, dass das alles nicht so laufen würde ist mir schon klar. Die Fahrweisen von uns sind einfach zu unterschiedlich. Die Einen zimmern halt gerne mit den Knien am Boden einen Berg hinauf, die Anderen cruisen gerne gemütlich hoch. Das ist natürlich schwer zusammenzubringen. Aber so ein Idealbild von freien Strassen nur für uns, für wenigstens einen Tag im Jahr – Das hat doch was!?

 

Moppedfahrer leben gefährlich

 

Ich habe in den Jahren seit dem ich wieder mit dem Moppedfahren angefangen habe gemerkt, wie gefährlich der Spass geworden ist. Ich hatte das gar nicht so in Erinnerung:

 

Bin ich spiessig geworden oder war der Verkehr früher sortierter?

Welcher Autofahrer blinkt schon noch rechtzeitig?

Wer guckt in den Rückspiegel vor dem Überholen?

Wer hält lieber Mal an bevor er losfährt, wenn er einen Motorradfahrer sieht?

 

Später heisst es dann immer, dass xy den Motorradfahrer übersehen hätte und der vermutlich eh viel zu schnell war.Mich nervt das! Ich versuche auch umsichtig zu fahren, warum können das nicht alle? Das ist nicht schwer!?

 

Glück gehabt!

 

Ich möchte noch 2 Beispiele nennen die mir bewußt gemacht haben worauf ich mich da täglich einlasse:

 

U.schi (meine Freundin) und ich fuhren eine Landstrasse in Schleswig Holstein entlang. Gemütlich. Eine einzige Gerade. Über etliche Kilometer. Vor uns tauchte irgendwann ein alter Benz auf und tuckerte mit 50-60 Sachen die Strasse entlang. U.schi, die vor mir fuhr folgte dem Benz langsam. Der blinkte irgendwann rechts, wir dachten er will abbiegen. Tat er aber nicht, so dass U.schi davon ausgehen konnte, dass der Fahrer uns ein Zeichen geben wollte. Sie entschied sich dann zu überholen, ich auch. War ja ne Gerade, das Auto vor uns langsam und keine sonstige Gefahr in Sicht. Der gute Mann blinkte daraufhin plötzlich und ohne Vorwarnung nach links. Herzstillstand bei uns. Uschi voll in die Eisen, ich voll in die Eisen, Benz fährt weiter. Ein einziges Gequitsche und Gerutsche. Wie durch ein Wunder sind wir beide sitzengeblieben.Die Situation hätte aber natürlich auch im Krankenhaus oder schlimmer enden können.

Der Fahrer, den ich mir später aus der Nähe ansah, war Ende 80 und sich keiner Schuld bewußt. Aus dem Auto konnte er ohne Hilfe übrigens nicht mehr aussteigen. Ich glaube ihr wisst wovon ich spreche?

 

Die zweite Situation trug sich im „Alten Land“, bei Buxtehude zu. Immer schön die Hauptstrasse am Deich entlang. Hier kann man nicht schnell fahren, da eng, voll, viele Ortschaften etc. Fast alle Biker halten sich auch daran, wenn man heizen will gibt es wahrlich bessere Orte. Wir tuckern also fröhlich vor uns hin, freuen uns über Sonne und Apfelblüte und kommen in eine Ortschaft. Ich sehe an einer Kreuzung ein Auto mit vier Jugendlichen an Bord, die sich angeregt unterhalten. Das Auto hält an. Ich nähere mich. Der Fahrer guckt mich an und fährt los! Waaaaaaas? Ist der Irre??? Der hat mich nicht gesehen? Der Arsch fährt mir direkt vor`s Mopped. Ich kann den Lenker gerade noch nach links reissen, aber nur weil ich so langsam fahre. Am Ende fahre ich neben ihm und sehe, dass er sich keiner Schuld bewußt ist. Keine entschuldigende Geste, nichts. Da kann man nur aggressiv werden-gut dass ich mich im Zaum halten kann.

 

Viele von uns (Motorradfahrern) hat es dieses Jahr wieder bei solchen Scheiss Situationen erwischt, die sind nicht so glimpflich davon gekommen. Unnötig. Ich kann nicht mehr als meinen Fahrstil anpassen und aufmerksam defensiv fahren.

 

Aber wäre es nicht schön, wenn wir wenigsten einmal im Jahr unbesorgt fahren könnten.

 

Schenkt uns bitte den autofreien Sonntag :-)

 

Euch eine schöne Adventszeit!

 

Iniziiert wurde diese"Blogparade von : Griesgram999

 

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Ted Simon - Jupiters Träume

Worum gehts?

Ey, das gibt s doch seit 100 Jahren!? Ja klar, macht aber nichts!

Ich hab das Buch ja schliesslich auch erst jetzt gefunden. Für die, die Jupiters Träume noch nicht kennen - Hier mein Eindruck: Ich habe das Buch bei Globetrotter in Hamburg gekauft, weil ich irgendwo im Netz gelesen hatte, dass Ted Simon einer der ersten Menschen war, die eine Weltreise mit dem Motorrad unternommen haben und das ab 1973. Sein Gefährt war eine Triumph Tiger (die allerdings nichts mit dem heutigen Modell zu tun hat).

 

Mit 70 Jahren wiederholte Ted seine Reise. Das klang spannend. Der erste Band (die Reise aus den 70ern) Jupiters Fahrt, der als Klassiker der Motorradreisebücher gilt, war vergriffen. So nahm ich mir das neue Werk vor, zumal Simon seine beiden Trips vergleicht und sich viele Erlebnisse die im ersten Buch geschildert werden in seinem zweiten Reisebericht wieder-finden.

Was mir gut an dem Buch gefällt

Einem Menschen der mit 70+ eine Weltreise mit dem Motorrad angeht gehört mein größter Respekt. Also mein schwacher Körper wird das mit 70 nicht mehr mitmachen. Da kann ich ne Welttour zum nächsten EDEKA mit meinem Rollator in Angriff nehmen.

 

Besonders interessant und deshalb auch lesenswert sind definitiv die Veränderungen die Simon in den einzelnen Ländern feststellt und beschreibt. Sein persönlichen Erlebnisse und Empfindungen geben einen Hinweis darauf, dass sich unser Planet und deren Bewohner tatsächlich verändert haben. Diese Veränderungen bewertet er eher negativ (Stichwort Globalisierung). Simon präsentiert zwar keine sensationellen Neuigkeiten, aber seine Sicht der Dinge und die wirkt authentisch.

 

Was Ted auch feststellen muss ist, dass es gar nichts besonderes mehr ist eine Weltumrundung mit dem Mopped zu machen, weil seine "Nachfahren" mit GS und Co diese Form der Reise mittlerweile zur Normalität haben werden lassen. Er ist nicht mehr der Exot aus den 70er Jahren, sondern einer von vielen.

 

Auch wenn ich das Buch gerne gelesen habe ist es für mich kein 100% fesselndes Werk . Vielleicht liegt das gerade an den Vergleichen die Ted Simon zu seiner ersten Reise zieht. Das Erlebte passiert eben selten ein zweites Mal auf die gleiche Art und Weise und so klingt er selten begeistert oder fasziniert.

Simon schreibt meiner Meinung nach auch seinem Alter entsprechend. Gut, aber nicht modern, worauf ich mich als Leser zunächst einstellen musste. Mir fehlt da manchmal etwas pepp.

Simon ist kein Motorradfreak, sondern Weltreisender und das merkt man seinen Berichten an.

Mir fehlt hier und da etwas mehr "Biker Romantik".

Soll das so?

Vielleicht ist das Buch aber auch einfach nicht so gut übersetzt. Es werden doch recht untypische (Motorrad-) Begriffe verwendet. Ich vermute mal, dass die wenigsten von Euch den "...Richtungsanzeiger" (S. 379) verwenden und statt dessen eher mit dem Blinker arbeiten. Das passiert häufiger in dem Buch. Hin und wieder wirkt das so, als ob ein Dictonary oder "Google translate" bemüht worden wäre. Teilweise bin ich mir auch nicht sicher, ob Simon tatsächlich diese Adjektive ( wie-worte ;-) ) benutzt hat oder ob hier ein bisschen bei der Übersetzung verloren gegangen ist?

Ist mir Ted Simon nach der Lektüre des Buches symphatisch? Teils, teils. Ich schwanke da so ein bisschen, aber das müsst ihr selbst herausfinden.

Anfängerfehler

Wie ich leider erst jetzt (nach Rücksprache mit rororo) festgestellt habe, ist das Buch z.Zt. gar nicht erhältlich. Shame on me. Ein paar Exemplare schwirren noch im Netz umher, gebraucht findet man dieses Buch bei den einschlägigen Internethändlern. Sorry.

Fazit

Egal: Trotz meinen Kritikpunkten kann ich das Buch jedem "Biker", den die Thematik Urlaub mit dem Mopped interessiert empfehlen. Aber nicht nur Bikern, sondern auch jedem, der gerne in die Welt der Abenteuer eintaucht. Mich regt es zu weiteren Reisen an und zuweilen findet ich mich selbst und selbst Erlebtes in den kleinen Geschichten am Rande wieder.

Lesenswert und als Geschenk gut geeignet.

 

Ted Simon - Jupiters Träume

Mit dem Motorrad um die Welt (rororo)

Deutsche Version 2009

Preis bei Globetrotter / Okt. 2014: € 9,95

*Leider aktuell vergriffen (17.10.14)

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Australisches Abenteuer

Ein tolles Filmchen auf youtube

Mit freundlicher Genehmigung von David Darcy
Mit freundlicher Genehmigung von David Darcy

Australien, ein Traumland! U.Schi und ich wollen unglaublich gerne, in nicht zu ferner Zukunft, eine Australien Reise mit dem Motorrad machen. Am besten einmal rund herum, an der Küste entlang. Geil! Anlaufstationen hätten wir, weil Ihre Mutter "halbe" Australierin ist. Da kann eine kleine vorab Recherche ja nichts schaden!?

 

Unsere Informationssammlung starten wir bei YouTube, denn da kann man wohl die meisten und vlt. auch besten Reiseberichte von anderen Motorrad Abenteurern finden.

Gleichzeitig wollten wir unseren neuen Google Chromecast Dongle ausprobieren (den ich weiter unten beschreibe - Google C-Cast), mit dem man u.a. YouTube Filme auf den Fernseher übertragen kann.

Wir also so bei YouTube rumgesucht und relativ schnell fündig geworden.

Auch wenn dieser Film vermutlich nichts mit der von uns geplanten Reise zu tun hat, möchte ich darüber berichten.

Wir beide also schön gemütlich auf dem Sofa eingerichtet und den Play Button gedrückt:

Der YouTube Kanal "Dirt Bike TV" erzählt in 6 Episoden von einem Haufen nicht mehr ganz so taufrischer Herren, die durch das Australische Outback "knallen" wollen. Die Simpson Desert ist das Ziel. (http://de.wikipedia.org). Die einzelnen Folgen beschäftigen sich von den Vorbereitungen, z.B. der Präparation der Bikes, bis zum Durchfahren der Wüste, mit all seinen Schwierigkeiten.

 

In den sehr professionell verarbeiteten, tollen Bildern, sieht man einen Teil der Schönheit dieses Kontinents, bekommt aber auch ein Gefühl für das rauhe, unbezwingbare, des australischen Hinterlandes.

Die älteren Jungs;-) zeigen nun was Ihnen auf Ihren unterschiedlichen Etappen widerfährt. Die Meisten verwenden für dieses Abenteuer eine KTM 690, verwegen wird es mit einer DR Suzuki 800 Big (ich glaube zumindest, dass es eine ist). Stürze, Verletzungen, Pannen, Party hier ist alles dabei. Lustig ist auch die Sprache. Australisch. Also australischer Akzent*. Nur teilweise zu verstehen (zumindest für mich und U.Schi), aber ein Ohrenschmaus ;-) Was wir auf jeden Fall verstehen ist, dass die Truppe einen sehr schönen, feinen Sinn für Humor hat. Die toll ausgewählte Musik rundet die Episoden ab.

 

Dieser Teil der Reise fand im Rahmen des "Continental Drift" von David Darcy und Darren Higginson statt (England-Australien, über ganz viele Umwege) und diente auch einem guten Zweck: Spenden sammeln für die Krebsforschung in Australien und Großbritannien.

 

* Es fahren allerdings auch Engländer mit ;-)

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Das Haus von Dieter Bohlen

Eine kleine Abendausfahrt

U.Schi und ich machten noch so eine schöne "jetzt-ist-Wochenende-und-letzter-Sommerabend-Tour".

Es ging nach Hamburg-Wilhlemsburg. Beim Abendessen, das wir in einem türkischen Restaurant einnahmen, kam mir eine geniale Idee:

Auf dem Rückweg fahren wir an Dieter Bohlens Haus vorbei, besser noch wir halten an. Das Ganze sollte natürlich einem bestimmten Zweck dienen...

Dieter Bohlens Geist, bzw. ein Teil seiner Genialität sollte auf mich abfärben - und wenn schon nicht auf mich, dann wenigstens auf meine Transalp, denn die hatte es wahrscheinlich noch nötiger, als ich.

Dieser lahme Zossen, der sich mit seinen 50 klitzekleinen Pferdestärken kaum nach vorne bewegen kann, würde sich über etwas mehr "Horse Power" freuen.

Hier mein Bericht, original und unverfälscht: Es wird langsam dunkel und wir erreichen das Anwesen von D.B. in Tötensen. Das Haus ist hell erleuchtet. Er ist da! Der Meister, der Einmalige, der Unverwechselbare. Zufällig ist direkt vor seiner Einfahrt die einzige Haltemöglichkeit und so stoppen wir, weil wir uns (aufgrund der kälter werden Temperaturen) unsere Innenmembrane der Jacken anziehen müssen. Gut, das fällt nicht auf. Keiner wird uns verdächtigen.

Vor dem Tor von Dieter Bohlen
Vor dem Tor von Dieter Bohlen

Wir ziehen uns also "zur Tarnung" und weil es tatsächlich kälter wird unsere Membrane an. Jetzt, da wir uns in direkter Nähe zu Dieters Haus und somit zu Ihm befinden, sollte meine Verwandlung langsam beginnen.

Ich warte, was passiert... (U.Schi: Oh man, du bist so peinlich- ich so...oh Gott, ich bin ziemlich peinlich). Egal. Macht nichts. Vielleicht werden ich und die Transalp dank Dieters Anwesenheit sogar direkt unsterblich...dafür kann man sich auch mal "peinlich machen". Erstmal ein Foto schiessen, zur Ablenkung.

Ich warte...also so unmittelbar fühlen kann ich nichts...die Transe sagt auch keinen Mucks. Sie sieht aus, wie vor dem Stopp. Das kann doch nicht sein, oder? Mmh, und nun? Naja, wenn schon nicht unsterblich, dann wenigstens ein bisschen Reichtum, Genialität oder Potenz? Komm Dieter...Noch ist keine Veränderung zu fühlen, ich sehe auch genauso aus, wie vorher.

U.Schi schmeisst ihre Triumph an...ein eindeutiges Zeichen für die Weiterfahrt. Sie scheint sich nicht von der mystischen Energie, die sich um Dieter Bohlens Haus rankt, gefangen nehmen zu lassen. Gespannt drücke ich den Startknopf und erwarte ein lautes Röhren. Vielleicht hat Dieter doch noch ein paar PS für Transi und mich her gezaubert. Wir fahren los und ich spüre...NICHTS!? Wenn wenigstens der DB Killer seine Pforten geöffnet hätte...

Wahrscheinlich brauchen Wunder Zeit um zu wirken und wie sollten ich oder die Transalp auch sofort merken, dass wir nun unsterblich oder vielleicht sogar mehr sind?

 

Das kommt mit der Zeit....so ca. im Jahr 2132 werden wir es genau wissen...Bis dahin, Danke Dieter

 

Ok, ich gebe es zu auf dem Foto sieht man nicht soviel. Aber in Dieters Haus brannte Licht, am Tor ist eine Überwachungskamera angebracht und ihn direkt wollte ich ja nicht Nerven, indem ich ihm in die Fenster Blitze. Privatsphäre soll ja auch sein. Für meine Zwecke sollte ja der Geist von Herrn Dieter Bohlen seine Arbeit tun...also ich schwööööööre bei allem und jedem, dass wir dieses Foto in Tötensen vor Dieters gelber Villa geschossen haben.

 

Wer es nicht glaubt, mit dem fahre ich gerne hin!

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Nieder mit der Helmkommunikation!

Wo ist denn der Aus-Schalter?!

Wenn ich an Gott glauben würde, würde ich nicht glauben, dass Gott etwas mit Technik zu tun hat. Es sei denn es handelt sich um den Technik Gott. Den gibt es aber vermutlich auch nicht.

Wenn es Ihn doch geben würde (rein spekulativ) müsste ich jetzt: "OH GOTT!" schreien.

 

Was hat er sich bitteschön dabei gedacht ein Gerät zu erfinden, das per Bluetooth zwei Motorradfahrer während der Fahrt miteinander kommunizieren lässt!? Das auch noch über mehrere 100 Meter. Flucht unmöglich! Wenn er wüsste, was er damit angericht hat. Uschuldig werden die beiden Teile am Helm befestigt, funktionieren lange und einwandfrei.

Man könnte denken Sie hätten nur Vorteile, aber weit gefehlt:

 

Also U.Schi schiesst die Dinger für lächerliche 25 Euro bei ebay. Richtig gute Teile, laufen um die 7 Stunden, funktionieren auch bei Regen und schneller Fahrt.

Das Ganze hat aber einen Haken: Vorbei ist es mit Freiheit und Abenteuer. Vorbei mit der Ruhe.

Unheil droht von hinten.

"Fahr nicht so schnell!!! Hier ist fuffzich; "Warum gurkst Du denn hier so rum!!!??? - Nein, das ist jetzt zu schnell!"; Oh scheisse, warummmmmm bist Du da nicht rechts abgebogen???". Nur einige lappidare Beispiele. Es geht noch schlimmer. Ich möchte Euch verschonen.

 

Wer will denn bittesehr so etwas hören? - Mopped fahren ohne Kommunikation war auch schön.

Der sanfte Sound des V2 Motors, hin und wieder das zwitschern eines Vögelchens, hier und da das Gehupe eines Dosenfahrers...

Aber nein, es muss ja Bluetooth Kommunikation sein!

 

Jetzt weiss ich warum es die Dinger so billig bei ebay gab!

 

P.S. Wagt es bloss nicht das Teil ungefragt abzuschalten.

Wenn s doof läuft überlebt ihr das nicht.

P.P.S. In vielen Situationen haben sich die Teile als sehr nützlich und komfortabel herausgestellt.

P.P.P.S. Ich liebe sie ja trotzdem ;-)

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Regen ist scheiße!

Das ist doch einfach total bekackt!

Ich denke gerade an unseren Somerurlaub. Da fährt man tausende von Kilometern (Kroatien, Italien eceterapepe) und dann regnet es die ganze Zeit.

 

Nein, kein leichter Nieselregen oder Minischauer. Petrus gibt was er kann und das ist viel! Es schüttet, wie aus Kübeln, Eimern und auch Wannen...Wie soll man denn dabei entspannt Motorrad fahren?

Die Strasse sieht man eh nicht mehr und die Angst, dass man wegrutscht und sich langmacht, wird immer grösser. Ich mache das doch aus Spass!?

Und dann diese blödsinigen Klammotten. Nix is mit cooler Cafe Racer o. schnittiger Endurist. In der roten Louis Pelle sehe ich aus, wie ein fettes, rotes Michelin Männchen. Der Schweiß rinnt an meinem kompletten Körper hinab. Durch mein Helmvisier sehe ich seit langem nur noch Schemen. Herrlich! Na schönen Dank auch!

 

Regen, Du ich mag dich nicht!

Besonders im Sommerurlaub mit dem Motorrad kannst Du mich mal.

Wehe ich treffe Dich nächstes Jahr wieder - Dann kannst Du aber was Erleben. Blöder Arsch, Du!

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Das erste Mal

uuuuh yeah - ich blogge!


 

Jetzt gehts looos!

 

In meinem Blog schreibe ich über Motorräder und alles drumherum, auch das Leben und was mir sonst noch einfällt.

 

Das war Blog 1 - Danke für die Aufmerksamkeit..

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