5.000km Europa - Teil 2

Österreich - Südtirol

Das sind ja wohl die Gipfel!!!

Ein Bericht aus unserem alten motorrad-blogbuch.de - Die Trasalp/Triumph Street Triple Zeit

Teil 1:  Buchholz - Allgäu
Teil 2: Österreich - Südtirol
Teil 3: Slowenien/Kroatien
Teil 4:  Italien/Toskana
Teil 5: Fazit und Etappenplan

Yeah!!! Berge, Serpentinen, Panoramen....Geil!

Kapitel 2: Sölden - Timmelsjoch - St. Leonhard im Passeiertal - Jaufenpass - Passo Pordoi - Sellajoch - Nigerpass - Karrersee - Bibione

 

In diesem Kapitel können wir leider sehr wenig über Österreich erzählen. Unsere Motorradtour führte uns nur ein "paar" Kilometer durch die Alpenrepublik Richtung Timmelsjoch, aber die waren sehr schön.

Wieder ging es von Sonthofen, durch das Tannheimer Tal, ins Ötztal, durch Sölden und zur Anfahrt Timmelsjoch (einfach auf der Hauptstrasse 186 bleiben).

Urlaubs- und Motorradfeeling pur. Von so etwas träumt man als Norddeutscher!

Passeiertal

Rein ins Timmelsjoch, das mit 2509m den höchsten Punkt unserer Reise darstellte. Die Transalp fing schon in Sölden an zu mucken -Vermutlich zu wenig Luft. Letztendlich hat Sie es jedoch, wenn auch unter Mühen, geschafft.

Die Passüberquerung hat natürlich wahnsinnig Spass gemacht. Skurile, karge, schöne Landschaften, scharfe Kehren und steile Anfahrten. Genau das Richtige für uns.

 

Unterwegs mussten wir noch einen Radfahrer versorgen, der auf der Abfahrt schwer gestürzt war. Ich erzähle das, weil wir einen Verbandskasten, eine Warnleute und ein Warndreieck für den Helm dabei hatten und uns eigentlich albern damit vorkamen. So konnten wir jedoch die Unfallstelle sichern und den Radfahrer Erstversorgen.

 

Die Abfahrt gestaltete sich problemlos, da an diesem Tag nicht so viel Verkehr herrschte und scheinbar ein neuer Strassenbelag angebracht worden war.

Hinein ging es ins Passeiertal - Wunderschön! Schliesslich hat sich hier ja auch die deutsche Fussballnationalmannschaft auf den WM Titel 2014 vorbereitet!

Unsere Herberge für die nächsten 2 Tage war der Tiroler Hof in St. Leonhard (der uns persönlich nicht so gut gefallen hat).

Südtirol

Unsere erste Tour in Südtirol war wirklich umwerfend. Da war alles dabei:

Hohe Pässen (Jaufenpass, Penser Joch), traditionsreiche Orte, wie Sterzing (mit kostenlosen Parkplätzen für Motorräder), kleinen Strassen Richtung Hafling-Meran 2000 (auf der SP 98), leckerer Apfelstrudel, Waldpassagen u.v.m.

Unsere Abenteuerlust ist uns da wieder sehr entgegengekommen, weil wir eigentlich auf der Hauptstrasse Richtung Meran fahren wollten, dann aber doch die SP98 genommen haben. Gut so!

 

Zur Orientierung:

Völlig kaputt sind wir nach dieser Tour und dem Abendessen noch ein wenig durch St.Leonhard spaziert, wo der "Freitag-Live-Musik-Abend" veranstaltet wurde und wir uns, bei diversen Bieren, Bands unterschiedlichster Musikrichtungen auf verschiedenen Bühnen anhörten .

 

Weiter ging die Reise, tief in die Dolomiten, nach Welschnofen. Dies vorweg: Hier hatten wir (wie dann noch sehr häufig in diesem Urlaub) jede Menge Regen, mussten sogar einen Tag Zwangspause machen.

Bei Regenschauern fuhren wir hauptsächlich die angesagten Touristenattraktionen, wie z.B. den Karersee, Nigerpass, Karerpass, Rosengarten an.

Viele Pässe für Motorradfahrer in Südtirol

Machen sollten man diese Touren aber auf jeden Fall, weil Sie die Schönheit und den zum Teil kühlen Charme der Dolomiten gut repräsentieren. Übernachtet haben wir in der "Pension Erna". Das Essen und Zimmer waren einfach, aber ok, die Gastgeber freundlich. Pro Person und HP € 42,-. Ganz ok, uns eigentlich zu teuer (www.pension-erna.it).

 

Da das Wetter sich jedoch, lt. Wetterbericht, nicht bessern sollte entschlossen wir uns die Reise in Richtung Kroatien fortzusetzen. Südtirol beschenkte uns noch einmal mit einer richtig geilen und abwechslungsreichen Etappe. Die Sella Runde und der Passo Pordoi waren ein wunderbarer Start dafür (siehe Videos).

Video Eindrücke

Mieser Sound...Die Videos sollen Euch nur einen kleinen Eindruck vermitteln.
Müssen aber nicht bis zum Ende geguckt werden ;-)

Weiter ging es auf der SS563, SS346, SS 347 nach Belluno, von dort auf der SS51 Richtung Pordenone, über Portogruaro, nach Bibione. Ein abwechslungsreiche lohnswerte, aber nicht nur schöne Strecke hatte wir hinter uns. Nach den Dolomiten wurde die ganze Etappe sehr gemischt. Industriegebiet reihte sich an Industriegebiet, die Strassen oft in schrecklichem Zustand, ständige (schwachsinnige) Wechsel zwischen Tempo 30-50.

Naja...Italien ist halt wirklich nicht "nur" schön.

Völlig erschöpft suchten wir uns einen Zeltplatz in Bibione, diesem Mekka der Camper & Anhängerfraktion.

Den Bibione Bericht findet Ihr im nächsten Kapitel.

Hier noch ein paar Fotos

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